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Unternehmensphilosophie
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Unternehmensphilosophie |
Der Macht los e.V. ist ein sozialer Dienstleister, der verschiedene Beratungs- und Betreuungsleistungen für Menschen mit Behinderungen und für Menschen mit psychischen Erkrankungen anbietet.
Wir haben ein Leitbild entwickelt, das die Handlungsprinzipien für die Mitarbeiter darstellt sowie Leitfaden für neue Mitarbeiter und Interessierte sein soll.
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Unsere Geschichte |
Die Begründer unseres Vereins wollten 1989 nach der Wende etwas tun, etwas unternehmen für Menschen, die sich oft „machtlos“ fühlen und deshalb besondere Hilfen und Unterstützung benötigen.
29.10.1990 - Gründungsversammlung und Übernahme der Trägerschaft des Freizeitclubs für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen
01.07.1992 - Übernahme der Trägerschaft über den Psychosozialen Dienst, heute Integrationsfachdienst
01.12.1993 - Einrichtung einer Kontakt– und Beratungsstelle für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
01.12.1994 - Einzug in das „Grüne Haus“ Lipezker Straße 48 und Eröffnung des Integrationsbetriebes Gaststätte und Fahrradladen „Rückenwind“
01.10.1995 - Aufnahme der Arbeit des Tageszentrums für Menschen mit psychischen Erkrankungen
19.12.1997 - Beginn der Arbeit des Ambulanten Fachdienstes
03.03.1999 - Betriebsbeginn der Wohnstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Turower Str. 21
30.06.2004 - Schließung des Fahrradladens als Teil des Integrationsprojektes „Rückenwind“
Neue Projekte: Soziotherapie und Betreutes Wohnen
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Unsere Farben |
Unsere beiden Firmenfarben sind grün und blau. Mit der grünen Farbe unseres Hauses verbinden wir eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre für unsere Besucher und Gäste. Das Blau in unserem Logo und auf Dokumenten steht für Kompetenz, Fachlichkeit und Qualität unserer Arbeit.
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Unser Auftrag |
Wir setzen uns dafür ein, die Interessen von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu unterstützen. Das leitet sich auch vom Zweck unseres Vereins ab, der in der Satzung beschrieben ist. Wir übernehmen Verantwortung im Rahmen der Fürsorgeverpflichtung der Gesellschaft zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben der Gemeinschaft. Unsere Angebote sollen den besonderen und individuellen Bedürfnissen unserer Klienten Rechnung tragen.
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Unser Leitbild |
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Ziel unserer Arbeit ist die Integration von Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychischen Erkrankungen in alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Wir fördern die Akzeptanz in der Gesellschaft. |
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Wir tragen dazu bei dazu bei, die Lebensqualität unserer Klienten weiter zu entwickeln. |
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Wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, den Normalitätsanspruch unserer Klienten umzusetzen. Wir unterstützen sie bei der Verwirklichung des Grundsatzes „Gleiche Rechte für Jeden“. |
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Unsere Betreuungsleistungen sind getragen vom Grundsatz der Ganzheitlichkeit der Hilfen. Sie erstrecken sich auf alle Lebensbereiche, in denen der Klient Hilfen benötigt. |
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Wir legen hohen Wert auf die Individualität der Betreuung. Dazu gehört auch die Achtung vor der Besonderheit jedes Menschen, worauf wir die Betreuungsleistung einstellen. |
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Wir verstehen unsere Arbeit an vielen Schnittstellen als Öffentlichkeitsarbeit. Dadurch wollen wir das gesellschaftspolitische Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderungen schärfen. |
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Wir achten die Menschenwürde und Persönlichkeit jedes Klienten. Wir fördern das Recht auf Selbstbestimmung und freie Entwicklung. Unsere Tätigkeit ist darauf ausgerichtet, den Willen und die eigenen Kräfte der Klienten zu aktivieren, damit sie ein selbst bestimmtes und eigenverantwortliches Leben führen können. Unsere Arbeit ist dabei geprägt von einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. |
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Unsere Aufgaben bewältigen wir im Team. Das erfordert verantwortungsvolles Handeln, Kooperationsbereitschaft, Motivation, Aufgeschlossenheit und Offenheit. Unsere Zusammenarbeit ist geprägt von Höflichkeit, Toleranz, Verantwortungsbereitschaft und Respekt. |
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Die Unternehmensführung entwickelt flache Organisationsstrukturen, damit kurze Entscheidungswege und hohe Eigenverantwortlichkeit möglich sind. |
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Die Kommunikation nach innen wie nach außen ist für uns wichtiger Bestandteil einer qualitätsgerechten Arbeit. Dazu werden Teamsitzungen, Dienstberatungen und Arbeitsgemeinschaften regelmäßig durchgeführt. Ebenso wird hoher Wert auf die Mitarbeit in regionalen und überregionalen Gremien gelegt. Unsere Arbeit ist gemeinwesenorientiert. |
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Wir wollen den Verein als lebendiges Unternehmen führen, in dem sich auch die Mitarbeiter wohlfühlen. Sie erhalten Möglichkeiten für die eigene Entwicklung durch Weiterbildung und zur Übernahme von Verantwortung für das Gesamtunternehmen. |
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Unser besonderes Profil |
Unser Verein bietet vielfältige, individuelle Hilfen für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen unter einem Dach. Durch die Vielfältigkeit gewährleisten wir eine hohe Individualität bei der Inanspruchnahme von Hilfen. Diese können bedarfsgerecht in Anspruch genommen werden.
Der Freizeitclub – ganz unbehindert (FC) Der Freizeitclub ermöglicht Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen, ihre Freizeit selbstbestimmt und sinnerfüllt zu gestalten. Er bietet vor allem Gemeinschaft und Kommunikation, aber auch Gesundheitsförderung, Bildung und Kultur. Unsere Angebote werden entsprechend der Interessen und Bedürfnisse unserer Mitglieder und Besucher organisiert. Neben regelmäßigen Veranstaltungen und Kursen in unserem Haus nutzen wir auch kulturelle Angebote in der Stadt Cottbus oder besuchen Ausflugsziele der näheren Umgebung. Jährliche Höhepunkte sind das traditionelle Sommerfest und die gemeinsamen Urlaubsfahrten. Monatlich neu erscheint außerdem ein übersichtliches Clubprogramm. Die Mitarbeiter stehen auch für persönliche Gespräche zur Verfügung, leisten individuelle Hilfen oder vermitteln weiterführende Beratungs- und Hilfsangebote. Für viele Menschen Normalität, ist die Trennung von Freizeit, Arbeit und Wohnen für Menschen mit Behinderungen oft immer noch die Ausnahme. Unsere Angebote sind losgelöst von den Bereichen Arbeit und Wohnen und somit ist das Projekt für jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderungen einmalig in Cottbus. Der Freizeitclub, als erstes Projekt des Vereins, ist ein Angebot für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. Mit der Übernahme der Trägerschaft über den Integrationsfachdienst erfolgte eine Profilierung der Tätigkeit des Vereins für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Der Integrationsfachdienst IFD Der IFD/Berufsbegleitung arbeitet im Auftrag des Integrationsamtes des Landes Brandenburg. Unser Beratungs- und Betreuungsauftrag hat seine gesetzliche Grundlage im § 102 Abs. 2 des SGB IX. Der IFD unterstützt, begleitet und betreut Menschen mit seelischen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, die einen besonderen Bedarf an arbeitsbegleitender Betreuung benötigen, die auf einen Arbeitsplatz integriert werden wollen und dabei auf individuelle arbeitsbegleitende Hilfen angewiesen sind sowie diejenigen, die ihren Arbeitsplatz sichern wollen. Der IFD ist Ansprechpartner für Arbeitgeber. Er berät und informiert Betriebe umfassend und klärt in Betracht kommende Leistungen für den Arbeitgeber und unterstützt bei der Beantragung.
Die Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) Die Kontakt – und Beratungsstelle wendet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie an deren Angehörige, die hier kostenlos Beratungen, Informationen oder individuelle Hilfen erhalten. Die KBS bietet psychisch kranken Menschen vielseitige Angebote für soziale Kontakte, Beschäftigung und Freizeitgestaltung. In Gesprächsgruppen können Betroffene untereinander Erfahrungen im Umgang mit ihrer Erkrankung austauschen, Anregungen und Hilfen für die Bewältigung schwieriger Lebenssituationen erhalten. Verschiedene Kurs- und Beschäftigungsangebote geben die Möglichkeit für Kontakte und Freizeitgestaltung und unterstützen alltagspraktische Fähigkeiten sowie die Entwicklung oder Wiederentdeckung von Interessen und Neigungen. Durch die gemeinsame Teilnahme am kulturellen Veranstaltungsangebot der Stadt wird die Integration in das öffentliche Leben gefördert.
Das Tageszentrum Das Tageszentrum bietet Menschen mit psychischen Erkrankungen, die nicht oder noch nicht arbeitsfähig oder erwerbsunfähig sind, Möglichkeiten zur Beschäftigung, Freizeitgestaltung und sozialen Eingliederung. Das Konzept ist darauf ausgerichtet, die Besucher bei der Gestaltung ihres Alltags zu unterstützen, die psychische Stabilisierung zu fördern sowie Selbständigkeit und Eigeninitiative zu entwickeln. Die Erprobung von Arbeitsfähigkeiten in den Arbeits- und Beschäftigungsgruppen kann helfen, eine berufliche Perspektive zu finden. Darüber hinaus können Gesprächsangebote und Unterstützung bei persönlichen Problemen in Anspruch genommen werden.
Die Wohnstätte Die Wohnstätte ist ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in der Lage sind, selbständig in einer eigenen Wohnung zu leben und auf eine umfassende Betreuung angewiesen sind. Durch ihre unmittelbare Einbindung in einen Wohnblock mit Nähe zum Stadtteilzentrum ist die Wohnstätte ein integratives und gemeindenahes Wohnangebot. Das Konzept sieht vor, dass die Bewohner eine möglichst normale Alltagsgestaltung realisieren. Dazu gehören insbesondere die Integration in eine Arbeitstätigkeit oder Beschäftigung außerhalb des Hauses sowie in Freizeitangebote am Nachmittag und an den Wochenenden. Die Betreuung wird mit der Zielstellung vorgehalten, durch gemeindeintegrierte und lebensnahe Gestaltung des Hilfsangebotes die Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit der Bewohner zu fördern sowie neue Wege im Umgang mit ihrer Krankheit zu finden. Dadurch soll eine Stabilisierung erreicht werden, die Menschen mit psychischen Erkrankungen ein dauerhaftes gemeindenahes Wohnen ermöglicht.
Der Ambulante Fachdienst Der Ambulante Fachdienst ist ein aufsuchender Dienst für Menschen, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind und Unterstützung in ihrer alltäglichen Lebensführung benötigen. Die Mitarbeiter bieten den Klienten in deren Wohnung Unterstützung in allen Bereichen der praktischen Alltagsbewältigung. Die Hilfen verstehen sich dabei vorrangig als Anleitung und Unterstützung mit dem Ziel, eine größtmögliche Selbständigkeit zu erlangen oder wiederzuerlangen. Darüber hinaus können auch Fragen der Krankheitsbewältigung und Lebensplanung thematisiert werden. Die Begleitung persönlicher und gesundheitlicher Krisen stellt einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der Tätigkeit des Dienstes dar.
Der Integrationsbetrieb Die Gaststätte in unserem Haus unterliegt verschiedenen Zielsetzungen. Der Zweck der Führung einer Gaststätte besteht darin, dass wir hier vorrangig Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderungen vorhalten. Unseren Gästen und Besuchern möchten wir in gemütlichem Ambiente die Möglichkeit zum Verweilen, zur Begegnung und zur kulinarischen Versorgung bieten. Gleichzeitig soll die Gaststätte auch eine Einladung für die Anwohner des Stadtgebietes und Beschäftigte aus umliegenden Betrieben und Institutionen sein, in unser Haus zu kommen und dadurch den integrativen Charakter zu beleben.
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Neues Projekt |
Das Betreute Wohnen Das Betreute Wohnen soll als Bindeglied im Hilfeangebot zwischen Wohnstätte und Ambulanter Betreuung entstehen. Es soll die wesentlichen Komponenten aus dem stationären und dem ambulanten Bereich zusammenfügen. Es verbindet ein Betreuungsangebot in der Gemeinschaft mit der Lebensform im eigenen Wohnraum. Zur Zielgruppe gehören Menschen, die nicht in der Lage sind, ohne Unterstützung selbständig zu wohnen. Die Antragsteller haben im Lebensbereich Wohnen einen solchen Hilfebedarf, der nicht durch rein ambulante Maßnahmen kompensiert werden kann, eine Aufnahme in eine Wohnstätte jedoch nicht erforderlich ist oder nicht geeignet scheint.
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Unsere Visionen |
Wir werden uns zu einem sozialen Dienstleister mit beständig hoher Professionalität und Qualität entwickeln. In der Verbindung von Fachkompetenz und wirtschaftlicher Unternehmensführung sehen wird die Herausforderung der Zukunft. Die Veränderungen der Rahmenbedingungen sozialer Arbeit sind uns bewusst. Wir werden uns flexibel den Herausforderungen der Zukunft stellen und uns zu einem wettbewerbsfähigen Unternehmen entwickeln. Durch unsere Arbeit tragen wir dazu bei, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen unabhängig von Hilfen zu machen und sie zu befähigen, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen.
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Unsere Unternehmensziele |
für die nächsten zwei Jahre sind:
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die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen |
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die Weiterentwicklung und Stabilisierung unserer Kundenbeziehungen |
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die Gestaltung der eigenen Prozesse durch Entwicklung eines |
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Qualitätsmanagementsystems |
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die Entwicklung eines Kostenmanagementsystems und |
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die Steigerung von Flexibilität |
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Daraus ergeben sich folgende Zukunftsaufgaben |
1. Wir werden unsere vorhandene Angebotsstruktur festigen und ausbauen sowie gleichzeitig unsere Dienstleistungen den Veränderungen am sozialwirtschaftlichen Markt anpassen. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf unsere Kernprozesse. Wir wollen uns als Anbieter psychosozialer Dienste bei der ARGE präsentieren, das Projekt „Betreutes Wohnen“ umsetzen, die Soziotherapie anbieten und den Integrationsbetrieb als Arbeitsprojekt voranbringen. Dabei beachten wir stets das Ziel der Verbesserung der Effektivität unserer Arbeit.
2. Wir werden auf der Grundlage unserer Angebotsstruktur unsere Kompetenz erweitern integrierte Komplexleistungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu erbringen. Dabei achten wir auf die konsequente Umsetzung des Prinzips der Personenzentrierung.
3. Unsere Prozesse werden wir so gestalten, dass wir eine hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen sicherstellen. Dazu gehören Maßnahmen wie die Entwicklung von Standards für die Beratungs- und Betreuungstätigkeit, die Implementierung durchgängiger Hilfeplanverfahren und Dokumentation mit messbaren Ergebnissen, interne Fortbildung, Aus- und Weiterbildung sowie Supervision. Die Sicherung der Qualität unserer Prozesse wird vorangebracht durch die Entwicklung von Qualitätsmanagementsystemen in allen Fachbereichen. Für jeden Fachbereich wird im ersten Schritt eine Konzeption und eine Leistungsbeschreibung erarbeitet. Die Teilnahme an der Paritätischen Qualitätsgemeinschaft sichert die Implementierung eines Qualitätsmanagements. Die Qualität der Arbeit basiert künftig zunehmend auf Teamarbeit. Durch eine Aufgabenverteilung entsprechend der Stärken jedes einzelnen Mitarbeiters sollen die Effektivität und Effizienz der Zusammenarbeit verbessert werden.
4. Wir werden ein Unternehmen entwickeln, das auf sicherem Boden steht und den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist. Dazu gehört die Entwicklung eines Rechnungswesens, das finanzielle und wirtschaftliche Kennzahlen als eine wesentliche Grundlage für die Unternehmenssteuerung zur Verfügung stellt. Durch die Veränderungen in den Finanzierungsstrukturen sind wir stärker auf andere und verschiedene Einnahmenquellen angewiesen. Deshalb werden wir das Fundraising intensivieren.
5. Zukunft bedeutet Veränderung. Die Änderungen in der Sozialgesetzgebung, die u.a. eine weitaus stärkere Gewichtung ambulanter Hilfen vorsieht, erfordern in ihrer Umsetzung auch wesentliche Veränderungen in den Unternehmensprozessen. Die Erweiterung des Wissens durch Weiterbildung und fachliche Kommunikation soll allen Mitarbeitern ermöglichen, aktiv am Umgestaltungsprozess mitzuwirken. Die Entwicklung flacher Organisationsstrukturen überträgt mehr Verantwortung in die Teams. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Qualifikation der Teamleiter.
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